Solarmodule beinhalten giftige Stoffe, die für Mensch und Umwelt gefährlich sind

Solarmodule stellen im normalen Betrieb für Mensch und Umwelt kein Risiko dar.

Alle auf dem Markt gängigen Produkte bestehen zu 75 bis 95% aus Glas. Weitere Hauptbestandteile sind Aluminium (Rahmen), Silizium und Kunststoffe. Potenziell giftige Stoffe wie Blei, Selen, Cadmium, Gallium oder Indium sind in tiefen Konzentrationen enthalten, aber nur (abgesehen von Blei) in Dünnschichtmodulen, die insbesondere in der Schweiz sehr kleine Marktanteile haben. Die meisten dieser Stoffe finden sich beispielsweise auch in Smartphones oder Computern. Die genaue chemische Zusammensetzung der Solarpanels hängt von der jeweiligen Technologie ab. Da die Solarpanels gegenüber Wind und Wetter geschützt sind, können im normalen Betrieb keine Schadstoffe aus ihnen herausgelöst werden. Sie sind für Mensch und Umwelt damit ungefährlich.

Bei den Dünnschichtmodulen entstehen Risiken dann, wenn ein Modul beschädigt wird, z.B. bei einem Brand, bei Transportschäden, Montagefehlern oder bei der Entsorgung. Reagieren beschädigte Module mit Flüssigkeiten, können geringe Mengen an umweltgefährdenden Stoffen austreten und in die Umwelt gelangen. Wichtig ist daher ein professioneller Umgang mit den Solarmodulen.