Im Sommer heize ich nicht, daher ist Solarwärme nicht sinnvoll

Der Bedarf nach Warmwasser – zum Duschen und in der Küche – ist über das Jahr in etwa konstant.

Mit einer kleineren Solaranlage kann die Wärme für einen relevanten Teil des Warmwassers durch Sonnenenergie bereitgestellt werden. Im Sommer deckt die Anlage fast den gesamten Bedarf, im Winter nur einen kleinen Anteil. In Mehrfamilienhäusern sind die Nutzungsschwankungen kleiner und die Anlagen typischerweise knapper dimensioniert (weniger Quadratmeter pro Person). Damit erreichen sie Spitzenwerte im nutzbaren Ertrag pro Quadratmeter.

Mit etwas grösseren Anlagen ist es auch möglich, mit der Solarwärme zu heizen. Im Winter leistet sie nur einen kleinen Beitrag an Warmwasser und Heizung, im Herbst und Frühling einen etwas grösseren Teil und im Sommer deckt sie den gesamten Bedarf an Warmwasser ab. Wer beispielsweise mit einer Gas- oder Ölheizung heizt, kann so seinen Brennstoffverbrauch bei älteren Bauten für gewöhnlich um 20-30% senken, bei Neubauten sind Einsparungen bis 50% möglich.

Solarwärme eignet sich ideal, um warmes Wasser zu produzieren